Dries Debackere

"Für mich beruht die wahre kulturübergreifende Kompetenz eher auf den Kenntnissen seiner eigenen Wurzeln, die zweifelsohne den besten Anhaltspunkt darstellen, als auf den Kenntnissen der einen oder anderen fremden Kultur."

Dries, der 1967 in einem kleinen Dorf in Westflandern (Belgien) geboren ist, wächst in einer flämischsprachigen Familie auf. In der Schule lernt er das "gute" Niederländisch, und nimmt es mit Französisch, Latein, Griechisch, Englisch und Deutsch auf. Er erlangt den Abschluss als Diplom-Übersetzer, macht sich selbständig als Übersetzer und Fremdsprachentrainer und spezialisiert sich auf Management und Humanressourcen. Er bildet sich in den Bereichen Exportmanagement, Ausbildung von Ausbildern, und KMU-Management weiter.

Manchem Kunden aber - vor allem stark exportorientierten Betrieben - gelingt es nicht, dauerhafte Beziehungen mit dem Ausland aufzubauen. Sie erreichen zwar ein sehr fortgeschrittenes Niveau in der Sprache des Kunden, sie führen ausführliche Marktstudien durch und ihre Produkte sind von unbestrittener Qualität ... Dries beschließt, seine Ausbildungen auf das zu konzentrieren, was er den "unsichtbaren Teil des Eisbergs" nennt, nämlich die zwischenkulturellen Aspekte des Exportgeschäfts.

Seit nunmehr 15 Jahren hilft er seinen Kunden, d. h. sowohl Großunternehmen als auch KMU, sprachliche und kulturelle Barrieren zu überwinden.

Er, der die belgische Kultur bestens kennt, sieht sich insofern eher als Generalisten, als er bevorzugt an der kulturübergreifenden Weiterentwicklung des Potentials einer Organisation, eines Teams oder einer Einzelperson arbeitet.


Seit Anfang 2002 kooperiert Dries Debackere mit Jacques Pateau.  Jacques Pateau ist Professor an der Université de Technologie de Compiègne, wo er in einem fächerübergreifenden Doktorandenstudiengang in Geisteswissenschaften und Technologie (DEA) Interkulturelle Kommunikation und Interkulturelles Management unterrichtet.

Vom Studium her Germanist und Kommunikationswissenschaftler hat er seine Doktorarbeit einer Studie des kulturellen Faktors im deutsch-französischen Management und der Kommunikation zwischen Deutschen und Franzosen gewidmet: "Entreprises françaises et entreprises allemandes: une approche comparative interculturelle."

Jacques Pateau hat von 1988 bis 1993 ein Forschungsprojekt geleitet, das von der Robert Bosch Stiftung finanziert wurde und dessen Ziel es war, den Ursprung der kulturellen Unterschiede und ihre Folgen auf die deutsch-französische Zusammenarbeit zu untersuchen. Sein Mitarbeiter-Team verfügt so über zahlreiche Fallstudien, die das Unbehagen, die Mißverständnisse und Schwierigkeiten, die bei Annäherungen, Joint Ventures und Zusammenschlüssen festgestellt und analysiert wurden, illustrieren.

Seit 1994 wurde dieses Modell auf andere Länder erweitert (UK, Spanien, Holland, USA, China, Polen, usw...)

Sein Buch "Une étrange alchimie. La dimension interculturelle dans la coopération franco-allemande" (CIRAC, Februar 1998) ist im Mai 1999 in Deutschland erschienen unter dem Titel: "Die seltsame Alchimie in der Zusammenarbeit von Deutschen und Franzosen. Aus der Praxis des interkulturellen Managements" (Campus Verlag).

 

Dries Debackere -  Cross-cultural communication  -  Learning & management consultancy
Takkebosstraat 9,  B-9000 Gent (Belgium)  -  Tel. +32 (0)475 44 55 26  -  Fax +32 (0)475 44 55 24
E-mail : contact@driesdebackere.com